Hut ab in Lech!

Mediengipfel am Arlberg 2012: Europa neu denken – wo bleibt der Wille zum Wandel?

Der Mediengipfel in Lech hat sich wohl zu einem der wichtigsten europapolitischen Foren der Republik gemausert. Interessante Themen, interessante Teilnehmer, großartige Atmosphäre, aber leider auch immer wieder dem Forum nicht adäquate Vortragende.

Klamauk und Krisen

XING

pro.media kommunikations gmbh / Florian Lechner

Martin Pollack hat den Eröffnungsabend interessant eingeleitet und gefiel dem Publikum mit einem hervorragenden Vortrag und anschließendem Gespräch auf Augenhöhe. Beim nachfolgenden Bernd Kolb war die Situation etwas anders gelagert: er gehört offenbar zu den glücklichen Performern, die gewohnt sind, für mehrere tausend Euro Management Consultants ein Weilchen zu unterhalten. Das würde die etwas eigenwillige Mischung aus Küchenphilosophie, Esoterik und Urlaubsfotos erklären, die Kern seiner Darbietung waren.

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Keine Sorge, es geht nur um Leben und Tod! Reflexionen zum Mediengipfel Lech/Arlberg

Es ist den Veranstaltern des 5. Mediengipfels (1.12 – 3.12.2011) in Lech /Arlberg wirklich hoch anzurechnen, ein so wichtiges, jedoch wenig populäres Thema ganz oben auf die Agenda gesetzt zu haben: die autoritären Entwicklungen in Ungarn unter den Augen der europäischen Administration. Auch die weiteren Debatten zum aktuellen Zustand EU-Europas waren erfrischend heterogen und so leidenschaftlich geführt, wie man sich das für dieses europäische Projekt nur wünschen kann. Gut so. Weiter so! ….mehr

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Das Huhn, das Ei und die Logik der Eierspeis: Wirtschaftsjournalismus!

Bis jetzt fragten nur wenige nach, wozu es Wirtschaftsjournalismus gibt. Dann kam 2008 „plötzlich“ (!) die Finanzkrise und das Versagen im Erkennen und Kommentieren sowohl der Wirtschaftsjournalisten, als auch der von ihnen präsentierten Ökonomen schockierte.
Wer sich angesichts des unreflektierten Gebrabbels aus den Redaktionsstuben fragte, worin noch mal die Berechtigung der Vierten Macht im Staate rührt, die eine funktionierende Demokratie auszeichnet, findet das individuelle Unbehagen über die inexistente Informationsarbeit in zwei großen Studien zum Wirtschaftsjournalismus grandios bestätigt. ….mehr

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